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Mäuseplage und Fallen aufstellen

Dezember 19th, 2008 · No Comments

Eine Mäuseplage entsteht, wenn man längere Zeit nicht bemerkt, dass sich die Tiere im Haus eingenistet haben. Die Katze wird einer hohen Zahl von Mäusen nicht gerecht, weil zum einen nicht jede Katze gerne maust, und zum anderen auch ein gewisses Tageslimit besteht. Da sich die kleinen Nager sehr schnell vermehren, ist ein ganzes Haus schnell von Mäusen befallen.

Einer richtigen Mäuseplage durch die altbekannten Fallen anzukommen, ist schier unmöglich. Auch, wenn man die Fallen mit kochendem Wasser abgießt und allerlei Leckereien füllt, wird das Fangergebnis und somit die Todesrate die Geburtenzahl nicht erreichen; man kämpft quasi gegen Windmühlen. Käse ist entgegen der landläufigen Meinung nicht das Lieblingsfutter der Mäuse. Geröstetes oder getrocknetes Brot eignet sich hier viel besser.

In den so genannten Lebend-Fallen ist das Fangergebnis auch so niedrig, dass bei einer ausgeprägten Mäuseplage hier jedes Bemühen umsonst ist. Außerdem nisten sich die Mäuse einfach nur woanders ein, und man hat woanders eine neue Mäuseplage. Gift eignet sich nur dann, wenn man keine Haustiere hat, die die Pellets oder Ködersäckchen fressen, und sozusagen als Kollateralschaden versterben. Auch Hund und Katze können an inneren Blutungen versterben, wenn sie die Giftköder versehentlich fressen.

Ein ausgebildeter Kammerjäger ist bei einer Mäuseplage die effektivste Lösung. Der Schädlingsbekämpfer weiß genau, mit welcher Menge welchen Mittels er den vielen kleinen Nagetieren am besten den Kampf ansagen kann, den er letztendlich auch gewinnen wird. Er wird der einzige Überlebende in diesem Krieg bleiben, da er jede Methode kennt und auch den letzten Schlupfwinkel der Mäuse entdecken wird.